Text folgt
Skizze:
Grundthema in Beziehungen
Ohne Distanz hat die Nähe keine Qualität.
Zu nah verstellt den Übeblick, zu nah erstickt und ist respktlos.
Respekt wird über Distanz geregelt, dehalb ist im Befehl auch immer Distanz enthalten, er macht den Befehl überhaupt erst möglich.
Die Grundvorraussetzung in eine Tiergesellschaft aufgenommen zu werden ist zuerst zu akzeptieren dass man distanziert wird.
Über die Akzeptanz der Distanz zeigt der Neue den Mitgliedern der Gesellschaft dass er die Gesellschaft, deren Individuen und die herrschenden Vereinbarungen akzeptiert.
Ich beschreibe ihnen nachfolgend die Aufmahmerituale in Pferdeherden und Hunderudeln aus eigener Erfahrung.

Pferde:
Hunde:

Wir sehen an den ausgiebigen Tests der Tiergesellschaften dass nicht jeder einfach so aktzeptiert wird. Scheuverhalten würde über Dominanz und Distanz beantwortet und heißt für den neuen: gib deine Individuallösungen auf und schließe dich uns an, wir haben soziale Lösungen, die unser Leben absichert, dein Notprogramm ist nicht mehr nötig, wenn du dich uns anschließt. Wir gewähren dir SChutz wenn du unsere Regeln anerkennst.
Was hier nicht passiert ist, dass die Gruppe sich bemüht über möglochst freundliches Verhalten den anderen ja nicht in seiner Unsicherheit zu stören. Das Hunderudel wirft ihnen kein Futter hin um sie anzulocken, es distanziert sie, läßt sie im extremfall erst in eine Omegarolle. Haben sie die akzeptiert, dürfen sie näher rein.
Der Mensch kann so unendlich viel von Tieren lernen. Denn Ihr Sozialleben und seines sind in großen Teilen identisch. Ich beschreibe ihnen nachfolgend 3 seriöse Arbeiten mit Toeren über Nähe und Distanz und im weiteren beschreibe ich ihnen 3 Spielformen, die um das Thema Nähe und Distanz gehen.

1 Fußball
2 Courses Camarguaise
3 Mobbingspiele unter Hunden

Jagdspiel des Menschen Fußball.
Rolle des Schiedsrichters, was symbolisiert er,
er ist zuständig für den Abstand der Spieler zur Beute
Problem das gesselschaftlich sehr entlarvend ist.
Der Respekt vor dem Schiedsrichter der früher Teil der Lernaufgabe beim sozialen Jagdspiel Fußball war, wird durch eine Spraylinie ersetzt, die Entscheidung des Schiedsrichters zum Geben eines Tors wird durch Technik ersetzt.
Gerade wenn eine Schiedsrichter einen Fehler macht ist der soziale Aspekt des Akzeptierens des Fehlers vorrangig zu sehen. Unsere Jungen lernen im Spiel um den Ball nur noch den Erfolg und den Sieg zu suchen, der soziale Aspekt geht gegen null.
Eine Folge davon ist: in Niederklassigen Ligen werden Schiedsrichter geschlagen und teils Spiele nicht mehr angesetzt, weil der Respekt vor Schiedsrichtern völlig fehlt. Das soziale Spiel Fußball ist endgültig asozial geworden. In einer Hundegesellschaft könnte so etwas nicht passieren. Es sei denn der Mensch mischt sich ein und produziert asoziale Hunde durch Fehlerziehung durch permanente Bestätigung.Spiel_faellt
Denn das passiert mit Hunden, wenn sie erwachsen werden und in ihrer Welpenzeit „positiv bestätigt“ wurden.
Sie suchen, wie jedes asoziale Wesen nur ihren Vorteil und werden frustriert und wütend wenn sie sich in ihrem Erfolg gestört fühlen. Ich habe in den letzten 5 Jahren, seit die positive Bestärkung (welch ein widerlicher Euphemismus) keinen Hund mehr erleben dürfen, der in der Lage gewesen wäre auf irgendetwas das er in seinem Kopf hat zu verzichten. Genau das hätte er aber lernen müßen. Es ist mittlerweile NORMAL dass ein einjähriger Rüde nach den Menschen schnappt wenn sie etwas von ihm wollen und sich versuchen durchzusetzen, was Fiffi da mit Mutti macht, ist gar nicht mehr so positiv und kann auch nicht wegkonditioniert werden, egal was der Herr Tüddler da im Fernsehen absondert.

Nähe und Distanz zur Beute im Jagdspiel Fußball, sollte weiter vom Schiedsrichter und nicht von der Spraydose bestimmmt werden, Schiedsrichter auch einen Fehler machen dürfen ohne geschlagen zu werden.

Aber so ist das nun mal, wenn man selbst soziale Kompetenz als Mensch verliert, kann man ein Tier nicht mehr führen.
Da sehen wir einen glasklaren Vorteil zu den Jagdspielen mit Rindern in Frankreich. Wer den Stier nicht ehrt, wer den Stier nicht genau analysiert und ihn respektiert, der kommt unter die Hörner. Der Stier wird ihm genau zeigen wo er zu nah an der Beute, die zwischen seinen Hörnern ist war.
Wissen sie was?
Die Hunde in Südfrankreich sind eine Wucht, sie sind wenig erzogen, werden aber als Hunde respektiert. Sie können ohne Probleme mit ihrem asozialen positiv bestätigten Deppen über den Markt laufen, die Einheimischen werden sie in Ruhe lassen. Pech haben sie wen sie einem anderen Touristen mit seinem modern verzogenen Hund begegnen, denn die kloppen sich dann.
Eine Kultur, die in ihren Spielen von Respekt geleitet ist und nicht vom Sieg, hat eine natürliche Ordnung und funktioniert im Bereich Mensch-Tier, aber auch Mensch-Mensch besser.

In den Hundevereinen, die mich zu Zwecken der Fortbildung zu sich holen, höre ich zur Zeit immer wieder: „wir machen keine Welpenspielgruppen mehr, das stresst die Kleinen zu sehr“.
Tja, dafür sind Spiele ja da, dass man sich miteinander und auseinander setzt. DAss der Junge lernt wie er mit seinesgleichen umzugehen hat. Wie Fußball eben auch. Leider dürfen sie das nicht mehr.
Endgültig asozial wird es für Hunde wenn sie bei Veterinären mit 14 Tage CanidenKürsli landen, da wird mit der positiven Bestätigung nur so um sich geworden und das Ergebnis ist erschreckend, nicht einer kann dort seinen Welpen aus der Gruppe rufen und das Verhalten der Welpen ist bereits mit 11 Wochen völlig gestört und überdreht, denn es gibt keine Grenzen.

Was das Ganze mit Nähe und Distanz zu tun hat?
Na schauen wir uns mal die Arbeit mit Pferd und Hund, sowie die französischen Spiele genauer an, sie werden staunen wie sehr die Parallelen in die Menschenwelt erkennbar werden.
Sie sind entlarvend und alarmierend vorhanden.

Es folgt: vergleich:
1 Roundpenarbeit,
2 Sitzarbeit,
3 Fußball/Rugby, genetisches Training

Quintessenz, wer die Mechanismen von Nähe und Distanz im Klienen nicht regeln kann, macht damit seine Gesellschaft zum nicht mehr lebenswerten Bereich, es herrscht Gewalt und Chaos.
Quintessenz 2: der vermeintliche Tierschutz durch positive Bestätigung schafft mehr Unheil, Gewalt und Verletzungen als Tierquälerei es jemals vermögen würden.