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Soziale Kommunikation mit Tieren

Alle 4 Kommunikationsparameter
– Beute/Beutesymbol/Besitz,
– Sozialkontakt/Zeit
– Territorien und
– persönliche Nähe-Distanz (die beiden letzten fassen wir als als Raum zusammen)
müßen ununterbrochen gleichzeitig beachtet werden.

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Ablauf

  • innere Haltung (S+E)
    • Emotion (S+E)
    • inneres Bild (S)
    • Sprache/Zunge (S)
    • Körpersprache (S+E)
    • Empathie (S+E)
    • Resonanz (S+E)
    • Akzeptanz (E)

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    Es wird immer bis zu dem Zeitpunkt gesendet bis der Empfänger nacheinander

    • versteht
    • in Resonanz geht
    • reagiert
    • akzeptiert

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    Aktive Kommunikation wird nie vor der Akzeptanz abgebrochen und nie weiter geführt.
    Die Reaktion wird nur ausgelöst, umgesetzt wird sie vom Gegenüber.
    Resonanz bleibt ununterbrochen bestehen.
    Ist sie gestört wird der Verantwortliche sofort aktiv.

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    Digitale, sprachlich abstrakte Kommunikation muß vom Sender über natürliches soziales Miteinander analog transformiert werden, damit der Empfänger sie in seiner Vorstellungswelt ökologisch vernetzen und entschlüßeln kann.
    Dabei ist es mehr als nur eine Frequenzmodulation, soziale Sprache folgt anderen Regeln als abstrakte Sprache. Sie ist genetsich überliefert, und erzeugt innerhalb von natürlichen Beziehungen Emotionen, die der Hauptschlüßel zum gegenseitigen Verständnis sind.
    Normalerweise ist dieser Gencode, der genetische Verhaltenskodex nur für die jeweilige Spezie oder ähnlich lebende Spezies verständlich. Er kann ja nicht von einer Spezie auf die andere übertragen werden. Die große Ausnahme ist dabei der Mensch, der fremdes Verhalten interpretieren kann.
    Andere Ausnahmen sind seine Haustiere, die sich über Jahrtausende anpassen konnten.
    Der Weltmeister der sozialen Anpassung und der der dem Menschen im Verhalten am ähnlichsten ist, ist der Wolf und sein Haustierpendant der Hund.
    Ein Mensch der mit einem Hund in eine artgerechte, natürliche Beziehung tritt, kann mit diesem sozial vollständig kommunizieren, wenn er sich an die Vorgaben aus der Natur des Tieres hält.
    Prinzipiell also an die Vorgaben aus dem Sozialverhalten des Wolfes. Seiner persönlichen Beziehung und seines Familienlebens.

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    Dazu gehört
    von Seiten des Tieres
    • das Verhalten des Tieres
    • die soziale Situation des Tieres
    • der Entwicklungsstand und die persönliche Reife des Tieres

    in seiner ökologischen Vernetzung
    • alle ökologischen Grundprinzipien in denen Raum/Zeit/Gegenständliches andere Bedeutungen haben
    • alle ökologischen Abläufe und Vernetzungen von Kommunikation
    • ökologische Verantwortung, denn Kommunikation hat auch genetische Folgen

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    von seiten des Menschen
    • dass er seine menschlich kulturellen Vorstellungen zu Gunsten des Tieres bei Aufnahme der Bezihung zu ihm ausser acht läßt und ökologisch in Verantwortung geht.

    Die Folge von sozialer Sprache ist, dass mit der Akzeptanz der Situation auch die soziale Rolle der anderen akzeptiert wird und sich damit Ruhe gegenseitiger Respekt, Freude aneinander und Harmonie einstellt.
    Mit sozialen Rollen sind ganze Bündel von Entscheidungen und Verantwortungen verbunden, es muß sehr vieles nicht künstlich erklärt werden, weil es aich aus der sozialen Rolle deren Vorstellung der Hund genetisch mitgegeben hat von alleine erschließt.
    Es ist in einer Menschenfamilie gauso, die Mutter gibt den Ton an, obwohl sie sich selbst nach den Bedürfnissen des Kindes richtet.

    Credo: agieren ist besser als nicht agieren, wobei eine soziale Ordnung anzeigt, wer Aktion beginnt. (don’t move the boss).

     

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    innere Haltung/Antrieb

    • Die innere Haltung ist die des in vollem Umfang Verantwortlichen.
    • Die innere Haltung entspricht einer sozialen Rolle.• ist die desjenigen, der seiner sozialen Rolle am meisten verpflichtet ist.
    • ist die desjenigen, der in der alle Entscheidungen zweifelsfrei trifft.

    • ist die desjenigen, der Entscheidungen und Verantwortung jederzeit in Gefahrsituationen übernehmen kann und der überprüft dass dies auch akzeptiert ist.
    • ist die desjenigen, der keinerlei Ego zeigt
    • ist die desjenigen, der permanent altruistisch handelt. Er kommuniziert im Auftrag der Gemeinschaft.Ein Anspruch seinerseits ist kein persönlicher Anspruch, es ist ein Anspruch der sozialen Gemeinschaft die er vertritt. Sein Tun symbolisiert die Gemeinschaft. Er muß die Vorstellung von Grenzen der Gemeinschaft glaubwürdig aufzeigen.

    • ist die desjenigen, der die anderen begleitet.
    • ist die desjenigen, der soziale Kompetenz erworben hat.
    • ist die des Erziehenden, der um den Entwicklungsstand der anderen weiß und sein Tun danach richtet.

    • Die Motivation des Tieres ist in seinem Neugier – und Sozialtrieb zu finden.
    • Die Motivation eines Hundes sich für seine Gemeinschaft zu engagieren kommt aus seiner inneren Freude an der Gemeinschaft teilnehmen zu können. Daraus entsteht die Pflicht des Menschen ihm eine Gemeinschaft zu geben die er natürlicherweise selbst auch so bilden würde.
    Eine Vermenschlichung an dieser Stelle würde das Tier in seinem Kern verkümmern lassen.

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    inneres Bild
    • Wir visualisieren das Ergebnis der Kommunikation als inneres Bild.
    • Das innere Bild entspricht der inneren Haltung.
    • Es gibt kein zweites Bild.

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Sprache/Zunge
• Wir sprechen aus unserer sozialen Rolle heraus, es muß emotional stimmig sein (siehe „Rhythmus“).

 

  • •Wir tauschen nie Worte.
    • Wir ändern nie Worte .
    • Wir nehmen Worte aus unserer Muttersprache, denn diese sind am authentischsten mit Gefühlen verbunden.
    • Wir gleichen alle Worte im Rudel an und belegen sie mit gleicher Bedeutung .
    Ziel ist es das menschliche Wort mit einer natürlichen Befindlichkeit des Hundes zu synchronisieren 

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       Rhythmus/Groove*2
• in einer intuitiven, genetisch verankerten Kommunikation ist Rhythmus von großer Bedeutung. Der
Verantwortliche passt die Kommunikation dem Gegenüber an, wenn er etwas unbekanntes (der Hund bekommt
was er braucht). Beispiel: xxxxxxxxx

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• Der Verantwortliche übernimmt den Rhythmus mit der Zeit und gibt die Abläufe vor.Beispiel Fuß.
• Damit wird der Hund in den persönlichen Rhythmus integriert, der gleichzeitig der Rudelgroove ist.
• Da der persönliche Rhythmus mit dem Rudel abgesteckt ist, ist das gleichzeitig eine Rudelintegration.

Getaktete Zeit wird so zu Beziehungs- und Gemeinschaftsrhythmus.
Bildlich gesprochen wird der Solomusiker so zum Mitglied der Band und ihres Grooves.

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• Rhythmus wird empathisch eingebracht. Ist der Rhythmus vom Gegenüber verstanden wird immer eine winzige Pause gemacht, die der gegenseitigen empathischen Überprüfung dient.
• die empathische Überprügung ist Akzeptanz.
Beispiel: ich sage sitz, der Hund versteht es, setzt sich hin, nach etwa einer Sekunde ist die Akzeptanz auch sichtbar/spürbar. Erst danach ist es sinnvoll etwas neues zu senden. Ähnlich dem Einzählen des Schlagzeugers, dem Taktheben des Dirigenten.
• Reaktion auf Rhythmusveränderung erfolgt sofort ohne Verzögerung.

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Körpersprache/ Emotion / Haltung
• Wir kommunizieren eindeutig was wir verantworten, wir verantworten alles was wir verlangen..
• Wir verlangen das was wir wollen.
• Wir verlangen was wir fühlen. Erfahrene verlangen was sie ahnen (Empathie).
• Wir kommunizieren das was auch passieren wird.
• Körperausdruck muß zur Sprache passen.
• Körpersprache und Sprache/Lingua sind der äußere Ausdruck einer inneren Haltung.
• Körpersprache lügt nie. Sie ist der äußere Ausdruck einer inneren Haltung.
• Komplexe Informationen werden über Emotionen kommuniziert.
• Emotionen sind komplexe, vielschichtige Informationen. Angst ist strukturlos.
• Emotionen innerhalb einer sozialen Struktur geben sehr exakte Nachricht über die Sozialstruktur.
• Emotionen geben darüber Auskunft ob genetische Grundstrukturen in der sozialen Ordnung eingefügt sind.

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Von der Emotion in die Bewegung
• Bewegungen in sozialen Gemeinschaften sind genetisch vorgegeben und werden von Emotionen angeregt oder gehemmt. Es entsteht der Tanz der Gemeinschaft.
• Klare soziale Ordnung sorgt für eindeutige Bewegungen.
• Bewegungen sind Körpersprache.
• Bewegungen müßen bei neuen Sprachregelungen zur Sprache passen.
• Wir können uns, mit der Zeit, sobald der Hund, Sprache und Bewegung mit seinem Raum in Verbindung gebracht hat unabhängig vom Hund und dessen Bewegungen bewegen.
Beispiel: ein Hund „lernt“ Platz. Er legt sich hin. Sich hinzulegen heißt noch nicht seinen Raum zu begreifen. Ich gehe um den Hund herum und über den Hund um ihm deutlich zu machen, dass er innerhalb des Kommandos immer seinen eigenen sicheren Raum haben wird, der nicht angestatstet werden wird.

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Sozialstruktur
• Wir kommunizieren nur was im Rudel abgesprochen ist.
Kommunikation von einem zum anderen führt zu Konkurrenz und zum Zweifel. Nur wer das ganze Rudel vertritt erhält Lösungen die der Hund akzeptieren kann. Das führt zur Einheit. Von der Zwei zur Eins.

• Kommandos sind gleichermaßen Integrationen wie es Spiele sind.
Was in der einen Ebene der Alleinverantwortung kommuniziert wird, ist auch für die andere Ebene der Mitverantwortung wirksam und umgekehrt..

• Alles was ein Hund tut ist eine Frage an das Rudel. Alles. Immer. Lebenslang.Reagiert das Rudel nicht ist es in Ordnung, reagiert es gibt eine Abgleichung.

 

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Strategie
• Kommuniziere solange bis das Gegenüber verstanden hat, höre nie vorher auf. Getaktete Zeit ist irrelevant, gezählt wird nur Beziehungszeit.
• Schlägt Kommunikation fehl, zählt die Zeit nicht.
• Es wird an allen Parametern gleichzeitig kommuniziert. Raum und Zeit sind demnach etwas persönliches.


• Jede Handlung muß „transent“* sein. • Wir kommunizieren mit Hilfe der Neugier des Hundes.
• Wir kommunizieren mit Hilfe des sozialen Triebes des Hundes.
• Ein Hund lernt das was passiert.

• der genetische Verhaltenscodex von Hunden verbindet Verhaltensweisen mit sozialen Rollen, wir wählen als Verhaltensweise immer die desjenigen der auch alleine Verantworten kann. Das heißt wir konkurrieren nicht, wir führen und erklären.
Konkurrenz entsteht meist aus Ansprüchen Gleichrangiger (ich bekomme die Maus vor dir).
Verantwortliche handeln aus übergeordneter Sichtweise (du mußt lernen dass ales was du hast auch im Besitz deiner Gemeinschaft ist, du hast ein Recht auf deinen Teil (Raum/Zeit/Besitz).

RAUM         =        Verantwortung
ZEIT            =        Beziehung
BESITZ       =        Gemeinschaft

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KURZFASSUNG

 

Kommunikation unter Hunden läuft permanent und geichzeitig über 4 Grundparameter ab.
Grundlage dafür sind genetsiche Erbinformationen.
Diese Informationen brauchen Schlüßelerlebnisse in sozialer Form um wirksam zu sein.
Entscheidungen werden aus der Verantwortung getroffen die die soziale Rolle vorgibt.

Motivation entsteht aus der Neugier des Hundes und dessen sozialer Genetik.
Lernen muß der Hund nur was ein abstraktes, menschliches Zeichen bedeutet.

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Reihenfolge:
Innere Haltung (aus der Welt des Hundes), inneres Bild (Brücke), Sprache (aus der Welt des Menschen), Körpersprache (aus der Welt des Hundes als äußerer Ausdruck der inneren Haltung).
Akzeptanz (empathische Übereinkunft) beendet eine „Kommunikationseinheit“, denn der Grundkonsens des Rudels ist damit hergestellt.

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Beispiel:
Ich entscheide aus meiner sozialen Rolle heraus dass der Hund sitzen wird.
Ich sehe ihn mit dem inneren Bild bereits sitzen.
Ich sage „Sitz“.
Ich nehme die Körperhaltung ein die sowohl zu meiner Entscheidung Sitz als auch zu meiner sozialen Rolle (Verantwortlicher) passt.
Sitzt der Hund und hat er das Sitz auch akzeptiert, ist dieser Teil beendet und es folgt der nächste Teil.
Kommunikation beginnt mit der Entscheidung des Verantwortlichen und endet mit der Akzeptanz aller Beteiligten.

Sind mehrere für die Situation verantwortlich kann nur kommuniziert werden wenn die Entscheidung gemeinsam getroffen wird.


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KURZFASSUNG FÜR ANFÄNGER

Du sagst zu deinem Hund genau das du willst und bist dafür verantwortlich dass er es tut.
Gleichzeitig bist du verpflichtet an deinen Hund Ansprüche zu stellen die mit Beute und Beutesymbolik, Raum und Sozialkontakt zu tun haben.
Du machst das was ein Hund auch tun würde.
Du sprichst geordnet und nur das was in der Familie abgesprochen ist.
Wenn dein Hund nicht versteht, hilfst du ihm mit seiner Sprache, Körpersprache solange bis er es versteht.

Wenn du das ein einziges mal in seinem Leben tust, bist du dazu verpflichtet bis an sein Lebensende jede Verantwortung zu übernehmen.

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VERANTWORTUNGSEBENEN

ALLEINVERANTWORTUNG, PARITÄTISCHE VERANTWORTUNG, ALLGEMEINVERANTWORTUNG

Für soziale Kommunikation ist es notwendig zu wissen, wer für die jeweilige Situation verantwortlich ist, denn Kommunikation folgt der Verantwortung und somit der sozialen Ordnung.
Aus der Rolle des Alleinverantwortlichen zu kommunizieren ist jederzeit störungsfrei auf allen Frequenzen möglich.
Hunde haben Instinkte die sie zuallererst befähigen Dinge zu tun die sie alleine überleben lassen würde.
Vom Mäuselsprung bis zum Scheuverhalten.

Hunde haben in zweiter Linie soziale Instinkte die sie dazu befähigen, ihre Allein-Instinkte in der Sinn der Allgemeinhait zu stellen. Einen Allgemein- Instinkt.

Die Frage ob gejagt wird oder nicht ist somit nicht eine Frage des Jagdinstinktes (Allein- Instinkt) es ist eine Frage der Sozialordnung (Allgemeininstinkt).
Allgemeininstinkte gehen immer vor Alleininstinkte.
Ist ein Hund also Scheu oder geht er ungefragt in Jagdverhalten gegenüber ist eine Lösung der Frage immer im Allgemeininstinkt zu finden.
Der Mensch übernimmt somit alleine die Verantwortung und klärt mit dem Hund alle Fragen nach dessen Alleininstinkten, die persönlichen Raum, persönliche Zeit und persönlichen Besitz betreffen.
Hat der Hund die Alleininstinkte sozial eingefügt kann er in seiner Persönlichkeit in seinem Raum in seiner Beziehungszeit und mit seinen Ansprüchen (die er weil sozial gerne stellen darf) reifen.
Es einem Egoisten wird so ein Altruist.
Altruismus ist angeboren braucht aber soziale Schlüßelerlebnisse um ohne Unsicherheiten ausgeführt werden zu können.

Ein Mensch steht demnach in der Alleinverantwortung, hat aber die Allgemeinheit auch dann hinter sich wenn er ohne die anderen direkt zu fragen entscheidet.
In einer Mehrheitsentscheidung (gemeinsame Arbeit mit dem Hund) ist man sich ebenso vollkkommen einig. Jeder trägt seinen Teil bei.

Das Bewußtsein dafür, dass es zum einen tatsächlich Lebewesen gibt die nicht physisch mit mir gleich sind und die Entscheidungen treffen können die für mich gültig sind ist unter anderem damit verbunden dass der Verantwortliche einen eigenen Raum beansprucht, den der andere unter bestimmten Vorraussetzungen nicht betreten darf.

Ein Kommando kann erst verstanden werden wenn Mensch und Hund sich räumlich trennen und eine mentale Verbindung eingehen.

Ein „Sitz“ des Hundes wird dann zum Kommando wenn er es ausserhalb meines direkten physischen Einflußbereiches akzeptiert, dazu gehört auch die Schleppleine.
Ein Kommando das im eigenen gemeinsam bewohnten Territorium gilt (Haus und Garten) ist erst als Kommando verstanden wenn es in „fremdem“ Territorium gleichermaßen akzeptiert ist.
Es ist ein Unterschied ob ich zu Hause „übe“ (im sozialen Bereich wird nicht geübt) oder im Stadtpark.
Gibt es keinen Unterschied mehr ist das Kommandoverständnis vollständig gereift.

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SCHEMATISCHE DARSTELLUNG SOZIALER SPRACHE

Soziale Sprache, tierische Kommunikation, ökologisch vernetzte Kommunikation, folgt einem Grundschema in dem alles miteinander verbunden und vernetzt ist.
Eine Handlung in diesem Schema wirkt sich ohne Zeitverzögerung sofort auf alle anderen aus.
Eine Handlung im ökologischen Netz muß an jeder Stelle, jeder Verbindung und in jeder Ebene permanent bestätigt werden, bis die Ordnung auch dann stabil bleibt wenn innere odere äußere Kräfte an ihr wirken.
Soziale Sprache folgt ökologischen Grundprinzipien.
Es geht alles oder nichts, es gibt Ordnung und Unordnung, es gibt keine logische Kausalitätskette, Zeit ist nicht linear. Themen die nicht symptomatisch angesprochen sind, sind mit involviert, es lebt oder stirbt alles oder keiner.
Polaritäten erzeugen die gleiche Wirkung (Gut/Böse, Belohnung/Bestrafung, Opfer/Täter)
Alles ist in allem enthalten.
Im kleinsten ist das Größte zu sehen.
Die Grundenergie wirkt überall.
Raum und Zeit sind das gleiche.
Besitz geht nie an einen alleine.

SOZIALE SPRACHE Zentrifuge

Realistisch und mehrdimensional wird dieses Schema dann, wenn man sich das „Soziale Rad“ als lebendig rotierend vorstellt, an den Anknüpfungspunkten entsteht eine Fliehkraft.
Die regelmäßigen sozialen Bande halten das Rad stabil.
Sind einzelne Bänder nicht fest genug oder zu starr, entsteht eine Unwucht, die „Soziale Kommunikation“ gerät in Unordnung, Nachrichten kommen nicht an den richtigen Stellen an oder werden nicht aufgenommen.
Werden alle Bande gleichermassen fest geknüpft, bleibt es lebendig und stabil.
Veränderungen können ausgehalten und/oder eingefügt werden.
Ist die Beziehung zum Tier also an allen Punkten gefestigt, ist große Sicherheit allen inneren und äußeren Kräften gegenüber da. Auch komplexe Nachrichten können so ohne Mühe übermittelt werden. Einfache Dinge wie Sitz und Platz bekommen tiefe und vielseitige Bedeutungen, behalten aber immer die Kernaussage: „Wir gehören zusammen“.
Unsere Aufgabe besteht darin tagtäglich für Stabilität zu sorgen und ein Gespür dafür zu entwickeln wann etwas „unrund“ wird.
An welcher Stelle dies passiert ist nicht relevant, es müßen so oder so alle Anknüpfungspunkte überprüft werden.
Geht jeder an seine Stelle und nimmt seine Rolle ein kann es nicht fehl schlagen, Natur ist perfekt vernetzt. Eine ununterbrochene Überprüfung der sozialen Ordnung ist ebenso wichtig wie die Überprüfung eines Rades und seiner Speichen am Fahrrad.

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SOZIALE SPRACHESOZIALE SPRACHE Zentrifuge

* Transent ist eine Handlung dann, wenn sie genetisch verankert ist, sozial persönlich entschlüßelt wird und wieder in die Genetik (nächste Generation) zurückkehrt b.z.w. durch das aufschließen des sozialen Gens, das soziale Gen „bestätigt“ wird. Eine transente Handlung ist persönlich, zielt aber auf die übernächste Generation mit der keine „persönliche“ Verbindung im Sinne eines eigenen Vorteils aufgenommen werden kann. Beim eigenen Kind wäre das noch der Fall.

*2 Groove  Art und Weise, etw. musikalisch darzubieten, die innere Begeisterung, Anteilnahme o. Ä. erkennen lässt eine Art gemeinsame gemeinsame emotionale Schwingung die von der Musik unabhängig vom Rhythmus getragen wird